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Mit dem März-Update bekommen dieser Tage OPHTHALMOSTAR-Kunden die neue Version automatisch installiert. Da die neue Version andere Tafel- und Buttongrößen verwendet und außerdem viele neue Makroknöpfe enthält, werden bei den Stammkunden nach dem Update möglicherweise eigene Makros nicht mehr sichtbar seien. Deshalb möchte ich im Folgenden ein paar Hinweise für eine erfolgreiche Anpassung geben.

1. Als erstes sollten Sie das OPH­THAL­MO­STAR-Hand­buch der neuen Version lesen. Es wurde über­arbeitet und ge­kürzt, so dass ein Blick hinein nicht viel Zeit be­an­sprucht. Sie können es auch von der Webseite herunterladen. Wenn Sie das MEDISTAR-Programm aufgerufen haben, finden Sie eine Verknüpfung zum Handbuch auf der OPHTHALMOSTAR-Makrotafel (s. Grafik).

2. Passen Sie das Raster der Makrotafel auf das neue Button-Format an (Makrorecorder | Tafeleigenschaften | Makrotafel-1):

Zelle
Breite20
Höhe33
 Abstände
linker Rand1
oberer Rand2
Spalten0
Zeilen0

Vergessen Sie nicht die Einstellungen zu speichern! Makro-Rekorder | Datei | Einstellungen sichern.

3. Nun geht es daran die vorhanden eigenen Makros an geeignete neue Positionen zu verschieben. Falls Sie die eigenen Makros nicht sehen, hilft es eventuell die Makrotafel einmal zu deaktivieren und dann wieder zu aktivieren. Sie können einen Button verschieben, in dem Sie in seinem Eigenschaften-Dialog (Makrorekorder - Edit Makroknopf) einen anderen Zahlenwert im Feld "Gruppe" eintragen. Dazu müssen Sie zunächst die Gruppen-Nr. des neuen Orts bzw. des neuen Panels finden. Wenn auf dem Panel bereits ein Makroknopf vorhanden ist, schauen Sie in dessen Einstellungen nach.
Die genaue Ausrichtung der einzelnen Knöpfe nehmen Sie mit der Maus vor bzw. mit dem Kontextmenübefehl "Ausrichten" oder sie drücken einfach "a".

Verschieben Sie Ihre eigenen Makros nach Möglichkeit auf die hierfür vorgesehenen Anwender-Panels. Überprüfen Sie, ob nicht bereits entsprechende Makros vorhanden sind, die vielleicht das Makro entbehrlich machen.

Soweit zur technischen Seite. Wünschenswert wäre es, wenn Sie bei dieser Gelegenheit die eigenen Makros gleich überarbeiten würden. Hierzu ein praktisches Beispiel: in OPHTHALMOSTAR gibt es bereits einen Button "Perimeter".
Dieser wird bei Ihnen wahrscheinlich nicht funktionieren, weil Sie eine andere Geräteanbindung haben.
Dann gehen sie folgendermaßen vor:

  1. Schauen Sie sich die Eigenschaften des Knopfes an und merken Sie sich diese. Dazu können Sie zum Beispiel mit dem Snipping-Tool ein Bild des Fensters speichern.
  2. Nun löschen Sie den Knopf und legen an dieser Stelle einen neuen Makroknopf mit genau diesen Knopfeigenschaften an. Die Makrobefehle sind natürlich Ihre eigenen.

Leider kann man die Makrobefehle vorhandener Makros nicht als Anwender verändern. Sehr wohl können Sie aber Menüs verändern. Deshalb sollten Sie keine neuen Makroknöpfe anlegen, wenn die Funktion besser in ein bereits vorhandenes Menü passt.

Zum Schluss verbleibe ich in der Hoffnung, dass Sie mit der neuen Version bald noch effizienter arbeiten und Freude daran haben.
Ihr Wilhelm Happe

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Immer wieder werde ich gefragt, ob man die Zuordnung der Zeilentypen in OPHTHALMOSTAR nicht nach den eigenen Wünschen und Vorlieben einstellen kann. Schließlich gibt es andere Facharztlösungen, in denen dies (angeblich) möglich ist.

Die Antwort lautet: Nein. Und das liegt nicht an meinem Unwillen, sondern an den technischen Gegebenheiten. OPHTHALMOSTAR unterscheidet sich in einem Punkt von anderen Facharztlösungen: es nutzt die Möglichkeit jedem Zeilentyp eine eigene Makrotafel zuzuordnen und diese Makrotafel auch anzuzeigen, wenn der Zeilentyp über die Tastatur entsprechend eingestellt wird - also Makro-unabhängig. Für die Definitionen existiert innerhalb des Makro-Rekorder-Programms ein eigener Dialog (s. Screenshot). Die Einstellungen werden in der Makrodatei gespeichert. Es existieren aber keine Makrobefehle, um diese zu ändern.

kontext

Andere Facharztlösungen sind davon natürlich in gleicher Weise betroffen. Sie bieten dem Anwender aber nur eine Makrotafel und nutzen überhaupt nicht die Möglichkeit, abhängig vom Zeilentyp unterschiedliche Makrotafeln zu präsentieren. Daher gelangen Befunde, die von der Start-Makrotafel ausgehend eingegeben werden, in der richtigen Zeile.

Gegenüber OPHTHALMOSTAR ergibt sich dadurch ein anderer Ansatz bzw. Anspruch an den Nutzer. Bei den anderen Facharztlösungen spielt es keine Rolle, ob der Fokus bereits in der richtigen Zeile steht. Jeder neue Befund muss ausgehend von der Start-Makrotafel eingegeben werden.

OPHTHALMOSTAR bietet demgegenüber den Vorteil, dass Zeilentyp-abhängig bereits die passenden Makrotafeln (2!) angeboten werden. Dadurch kann der gewünschte Befundbaustein mit weniger Aufwand bzw. weniger Mausklicks eingetragen werden. Letztlich erhält der Anwender dadurch mehr Freiheit. Er kann unterschiedliche Vorgehensweisen besser parallel nutzen: Tastatur, Spracherkennungssoftware und Mausbedienung vertragen sich problemlos nebeneinander beziehungsweise ergänzen sich.

PS: Theoretisch wäre es seitens MEDISTAR möglich, Makrobefehle einzubauen, mit denen sich die Kontext/Subkontext-Einstellungen verändern ließen. Ein Autostart-Makro könnte dann beim Start des MEDISTAR-Tasks die Anwendereinstellungen aus einem Menü auslesen. Ob das im Ergebnis sinnvoll oder zu verwirrend und fehlanfällig wäre, vermag ich nicht zu sagen.

Fazit: Trotzdem gibt es für jeden Fall eine Lösung. Sie können zum Beispiel eine speziell angepasste Version erwerben, die dann aber nicht Update-fähig ist. Oder Sie konvertieren Ihre abweichenden Daten.

Das Praxisinformationssystem OPHTHALMOSTAR wird von mir auf der DOG präsentiert. Der Vortrag findet am 29.9.11 im Tagungshotel in Berlin statt.

Symposium DO24, Elektronische Fallakte in der Augenheilkunde
Do. 29.9.2011, 14-15:30 Uhr, Estrel, Congress Center, Raum 5

Mit geeigneter Software ist es möglich, OPHTHALMOSTAR online auf Ihrem Bildschirm zu präsentieren. Über eine gleichzeitig bestehende Telefonverbindung kann miteinander gesprochen werden. So ist eine individuelle Demonstration durch den Entwickler machbar - unabhängig von der räumlichen Entfernung.

Die Remote-Desktop-Sitzung wird durch eine spezielle Software vermittelt. Das Programm startet ohne Installation. Nach Austausch des Zugangscodes per Telefon steht die Verbindung. Anschließend erscheint mein Desktop auf Ihrem Bildschirm. Alle Daten werden dabei verschlüsselt übertragen (AES, 256 Bit). Das Client-Modul ist kostenlos, so dass für Sie keine Kosten entstehen. Nach der Präsentation lässt sich das Modul rückstandsfrei löschen.

Die Demo dauert ca. 30-45 Minuten. Technische Voraussetzung auf Ihrer Seite ist nur ein PC mit halbwegs schnellem Internetanschluss. Bitte setzen Sie sich bei Interesse mit mir in Verbindung, z.B. über das Kontaktformular auf der Webseite.