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RobocopyMonitor FAQs


Welche Vorteile bietet RobocopyMonitor?

RobocopyMonitor organisiert und überwacht die Da­ten­si­che­rung mit Robocopy im Monitormodus. Robocopy ist eine Befehlszeilenanwendung von Microsoft ohne grafische Benutzeroberfläche.

RobocopyMonitor ermöglicht es auf einfache Weise einen Ziel- und einen Quellordner auszuwählen. Die Ordner können sich sogar auf einem anderen PC im Netzwerk befinden. RobocopyMonitor startet Robo­copy, ohne dass ein Konsolenfenster auf dem Bild­schirm störend in Erscheinung tritt. Ein einfacher Mausklick auf das Symbol im Infobereich der Taskleiste genügt, um die Logdatei zu öffnen.

Das Besondere ist, dass die Datensicherung nicht einmalig, sondern fort­während erfolgt. Das Programm überprüft den Quellordner in regelmäßigen Abständen auf Veränderungen (Monitormodus). Während Sie Dateien ver­ändern oder neu anlegen, erfolgt im Hintergrund die Datensicherung - ohne dass Sie sich darum kümmern müssen. Daher ist es empfehlenswert, Robocopy-Monitor beim Rechnerstart auto­matisch starten lassen. Wenn Sie Ihre Daten auf ein USB-Stick sichern, können Sie dieses abziehen und später wieder an­stecken - die Daten­siche­rung wird auto­matisch fort­ge­setzt. Und Sie können auch um­gekehrt Daten vom USB-Stick kon­ti­nuierlich auf die Festplatte sichern.

 



Welche Voraussetzungen gibt es für den Einsatz?

Voraussetzung ist das Vorhandensein des Microsoft-Kommandozeilenprogramms Robocopy. Das Programm ist unter NT4, 2000, XP, 2003 und Vista bzw. 7 lauffähig. Vista bzw. 7 bringt "robocopy.exe" bereits als Bord­mittel mit. Die Programmdatei befindet sich stan­dard­mäßig im "system32" Ordner des Windows-Ver­zeich­nis­ses - auch in der 64-Bit-Version von Vista. Die Vista-Version (XP027) ist nicht abwärts­kompatibel.

Für die anderen Windows-Versionen muss Robocopy per Hand installiert werden. Das Programm ist im kostenlosen "Ressource Kit für den Windows Server 2003" enthalten (Version XP010). Wenn Sie das Windows Ressource Kit installieren, müssen Sie anschließend "robocopy.exe" aus dem Programm­verzeichnis in den "system32"-Ordner kopieren. Falls Sie die anderen Tools nicht benötigen, können Sie danach "Windows Ressource Kit" deinstallieren.

Auf den Microsoft-Webseiten findet sich eine neuere Download-Möglichkeit. Das Installationsprogramm UtilitySpotlight2006_11.exe installiert neben "Micro­soft Robocopy GUI 3.1.2" automatisch "robocopy.exe" in den "system32"-Ordner. Dabei wird eine vor­han­dene "robocopy.exe" durch die neue Datei "ROBOCOPY.EXE" ohne Nachfrage überschrieben (Version XP026). Microsoft Robocopy GUI kann man danach de­in­stal­lie­ren, da es nur wenig nützlich ist. Die Robocopy-Version XP026 arbeitet - wie auch die Vista-Version - langsamer als XP010, bietet aber ein paar neue Schalter, die Probleme beim Kopieren von veränderten Sicherheits­attributen beseitigen sollen. Die Version XP026 hat den Nachteil, dass sie keine Errorlevel bei Aufrufen in Batchdateien ausgibt. Bei den anderen beiden Ver­sionen kann das Ergebnis einer Robocopy-Aktion über eine Errorlevel-Auswertung kontrolliert werden.

Die Version XP010 scheint Probleme beim Kopieren von NTFS- auf FAT32-Laufwerke zu haben. Es kommt vor, dass der Zeitstempel nicht korrekt übertragen wird. Dies führt dazu, dass Dateien unnötig wiederholt kopiert werden. Daher empfehlen wir XP-Anwendern die Version XP026 (UtilitySpotlight2006_11.exe)

Wenn sich "robocopy.exe" im selben Ordner wie RobocopyMonitor befindet, wird dieses Programm benutzt. Andernfalls wird die "robocopy.exe" aus dem Windows-Verzeichnis benutzt. Wenn auch hier keine "robocopy.exe" gefunden wird, fragt das Programm nach dem Installationsort und notiert ihn in der ini-Datei.

 




Welche robocopy.exe verwendet RobocopyMonitor?
1. Programmverzeichnis (z.B. C:\Programme\Tools)
2. Windows-system32-Ordner
3. Benutzereingabe (Dialog erscheint, wenn robocopy.exe unter 1. und 2. nicht gefunden wird)


Welche Robocopy-Schalter verwendet das Programm?

RobocopyMonitor startet Robocopy mit folgenden Einstellungen:

  • Die Verzeichnisstruktur wird gespiegelt. Es werden alle Unterordner (auch leere) kopiert (/E). Alles was in der Quelle nicht vorhanden ist, wird gelöscht (/PURGE).

  • Die Kopien enthalten nur ausgewählte Datei­informationen (Kopierflags): Dateiinhalt, At­tri­bute, Zeitstempel (/COPY:DAT). Besitzerrechte werden nicht kopiert.

  • Daten werden im Wiederaufnahmemodus kopiert. Sollte die Übertragung abbrechen, ergänzt Robocopy unvollständige Dateien beim nächsten Durchlauf im Zielordner, ohne sie erneut voll­ständig kopieren zu müssen. Dieser "Restartable Mode" funktioniert aber nur im Netzwerk - zum Beispiel bei Netzwerkaussetzern während des Kopierens großer Dateien.
    Im Fall einer Zugriffsverweigerung wird der Backup Mode verwendet (/ZB).

  • Die Logdatei wird bei jedem Robocopy-Neustart überschrieben (/LOG).
 


Können mehrere Ordner gleichzeitig gesichert werden?

RobocopyMonitor erlaubt es nur einen Quellordner für die Datensicherung zu bestimmen. Alle Unterordner werden einbezogen. Sollen bestimmte Unterordner oder Dateitypen ausgeschlossen werden, lässt sich dies im Programm problemlos angeben.

Da Windows standardmäßig die eigenen Dateien in einem Ordner zusammenfasst, eignet sich Robocopy­Monitor hervorragend für die Sicherung des Ordners "Eigene Dateien".

Wenn Sie dennoch mehrere Ordner von Robocopy im Monitormodus überwachen lassen möchten, können Sie RobocopyMonitor mehrfach starten. Die Pro­gramm­dateien (respektive ini-Dateien) müssen sich dazu in unterschiedlichen Ordnern befinden.

 


Wo finde ich weitere Informationen?

RobocoypMonitor-Anwender müssen sich nicht mit den Schaltern und Filtern von Robocopy beschäftigen. Einmal eingerichtet, eignet sich diese Backup-Lösung auch für Computer-Neulinge.

Wer aber Robocopy für andere Backup-Aufgaben nutzen möchte, findet im OPHTHALMOSTAR-Weblog ein paar Artikel, die sich mit Robocopy beschäftigen.

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